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Veröffentlicht am 20. Mai 2026

Bruttowertschöpfung

Die Kultur trägt zur Wertschöpfung der Schweiz bei: rund 15.75 Milliarden Franken im Jahr 2024. Damit ist die Bruttowertschöpfung der Kultur bei rund 1.8 Prozent des BIP.

Dass dieser Anteil nicht zu unterschätzen ist, zeigen Vergleiche mit anderen Branchen. Die Kulturbranche ist ähnlich gross wie das Gastgewerbe (1.9 Prozent), klar grösser als die Landwirtschaft (0.6 Prozent) und in etwa vergleichbar mit der Bruttowertschöpfung des gesamten Kantons Neuenburg (im Mittel 2008-2022 ca. 15.3 Mia. Franken pro Jahr). Dabei ist die Kultur auch mit anderen Branchen verknüpft und führt, wie Studien zeigen, zu indirekter Wertschöpfung, beispielsweise im Umfeld von Kulturbesuchen.

Stossrichtung

Die Kultur ist ein Mehrwert für die Schweiz, sodass eine Erhöhung der Wertschöpfung der Kulturbranche wünschenswert ist. Eine starke Kulturbranche unterstützt auch nahe Branchen wie den Tourismus oder das Gastgewerbe und stärkt die Innovation und Kreativität der Gesamtwirtschaft.

Auswertung

Die Bruttowertschöpfung der Kulturbranche zeigt eine stabile Entwicklung in den letzten Jahren und ist im Schnitt bei fast 15 Milliarden Franken pro Jahr. Im Jahr 2024 ist die Bruttowertschöpfung mit 15.75 Millionen Franken so hoch wie noch nie seit 2011.

Gerade der Bereich des Kulturerbes zeigt einen leichten, aber stetigen Anstieg im letzten Jahrzehnt, und zwar von 5.8 Milliarden auf 7.1 Milliarden Franken im Jahr 2024. Das BFS führt unter dem Bereich Kulturerbe neben Museen, Archiven und Bibliotheken auch die Architekturbranche als Teil der Kreativwirtschaft. Die Medienbranche hingegen hat, einhergehend mit einem Rückgang der Kulturbetriebe und -schaffenden im Bereich Buch und Presse, eine Abnahme von 5.7 Milliarden auf 4.4 Milliarden Franken verzeichnet. Die weiteren Kulturbereiche zeigen eine leicht positive Tendenz.

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